Die Deutschen planen für Weihnachten 2026 fast genauso viel ein wie im Vorjahr. Sie entscheiden aber bewusster, wofür sie das Geld ausgeben.

Das Budget: stabil, mit leichter Zurückhaltung

Laut Handelsverband Deutschland (HDE) planen Verbraucher im Schnitt 262 Euro für Geschenke ein, nur einen Euro weniger als 2025 (263 Euro).

  • Mehr als die Hälfte will genauso viel ausgeben wie im Vorjahr,
  • 10 % planen höhere Ausgaben,
  • 24 % wollen ihr Budget kürzen.

Der HDE erwartet für November und Dezember 129,2 Mrd. Euro Umsatz im Einzelhandel (+2 % nominal). Online soll um 4,1 % auf 23,1 Mrd. Euro wachsen.

Was Läden in diesem Jahr einkaufen

Auf Faire, dem Großhandelsmarktplatz, über den unabhängige Läden ihr Sortiment einkaufen, wurde im Jahresvergleich deutlich häufiger gesucht nach:

  • auffälligen Perlenketten (+1.159 %),
  • Moissanit-Ohrringen (+178 %) und Labordiamanten (+144 %),
  • Kopfhautmassagegeräten (+222 %) und Badebomben (+92 %),
  • handgemachten Press-on-Nägeln (+666 %).

Alle Trends: 8 Geschenktrends 2026.

Erlebnisse statt Dinge

In den USA wollen laut National Retail Federation 27 % der Käufer in diesem Jahr ein Erlebnis verschenken, vor fünf Jahren waren es 19 %. Reisen und Konzerte stehen ganz oben auf den eigenen Wunschlisten, werden aber selten verschenkt.

So steht die Liste bis zum Nikolaus

  1. Alle notieren, auch Kollegen, Schwiegereltern und Nachbarn. Bei diesen „Pflichtgeschenken“ wird am häufigsten improvisiert.
  2. Pro Person ein Limit festlegen. Mit einem klaren Budget fällt die Auswahl viel leichter.
  3. Vom Menschen ausgehen, nicht vom Regal. Zwei, drei Vorlieben reichen für eine konkrete Idee.
  4. Vor dem Black Friday (27. November) planen. Wer seine Liste hat, nutzt Angebote gezielt statt spontan.

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